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Schrothkur im Diät-Test?

von Bianca Keybach

Immer wieder fällt die Schrothkur bei Diät-Tests wie kürzlich in der BILD am Sonntag durch. Warum ist das so? Ganz einfach: Die Schrothkur ist keine Diät!

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Kur bedeutet langweilig und muffig...

von Bianca Keybach

Eine Kur ist langweilig? Zur Kur fahren nur alte, kranke Menschen? Mit Hilfe der neuen App "Kurschatten - mein persönlicher Kurdirektor" hat dieses verstaubte Image der Kur endlich ein Ende.

Dr. med. Vera Brosig

Trockentage sind gesundheitsschädlich

von Dr. Vera Brosig

"Die geringe Flüssigkeitszufuhr bei der Schrothkur widerspricht den heutigen Kenntnissen der Ernährungswissenschaften und ist nicht zu verantworten", hört oder liest man immer wieder. Höchste Zeit dieses Thema einmal speziell aufzugreifen.

Dr. med. Andrea Wirrwitz-Bingger

Jojo-Effekt nach der Schrothkur

von Dr. Andrea Wirrwitz-Bingger

Durch eine 3-wöchige Schrothkur kann man 10% seines Körpergewichts abnehmen. Ideal um fit und schlank in den Frühling zu starten oder ist der berühmte Jojo-Effekt nach einer solchen Crash-Diät vorprogrammiert?

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Ohne Packung wirkt die Schrothkur genauso gut

von Bianca Keybach

"Ich möchte ausschlafen", "Anstatt in der Packung schwitze ich lieber in der Sauna"; diese und andere Ausreden verwenden Schrothkurgäste gerne, weil sie nur die Schrothkur-Diät machen und auf die Packung verzichten wollen. Ein schwerer Fehler...

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von Bianca Keybach
(Geschäftsführerin Deutscher Schrothverband)
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Schrothkur › Irrtümer-Blog

Alte Schrothkur gegen neue Schrothkur?

Portrait von Bianca Keybach am 09.01.2010

Immer wieder erscheinen Berichte zur Schrothkur, die zwischen der klassischen, alten und der modernen, modifizierten, neuen Schrothkur unterscheiden. Dies ist falsch, denn es gibt nur eine Schrothkur.

Die Schrothkur wurde vor über 180 Jahren von Johann Schroth im schlesischen Niederlindewiese entwickelt. Die Grundregeln der ganzheitlich orientierten Anwendung des schlesischen Heilders sind geblieben. Im Laufe der Zeit wurde die Kur jedoch den modernen Erfordernissen vorsichtig angepasst, damit die Kurärzte flexibel auf die individuellen Bedürfnisse jeden Gastes eingehen können. So ist zwischenzeitlich z.B. die Tomate ein beliebter Bestandteil der Schroth´schen Diät.

In der ärztlichen Anfangsuntersuchung erhält jeder Gast seine persönliche Kurverordnung. Wer z.B. ein Nierenleiden hat muss mehr trinken. Der Wechsel von Trink- und Trockentagen findet dann auf einem höheren Niveau statt. Bei verschiedenen Krankheitsbildern werden geringe Mengen Eiweiß z.B. in Form von Magerquark verordnet. Die moderaten Mengen an trockenem Kurwein im Rahmen der Therapie sind ebenfalls freiwillig bzw. nur dann erlaubt, wenn aus Sicht des Arztes nichts dagegen spricht.

Letztendlich zählt für alle Schrothkur-Dienstleister und sicher auch für den Schrothkur-Gast selbst, dass er mit dem bestmötlichen gesundheitlichen Ergebnis nach seiner Kur wieder nach Hause fährt und die Erfolge - von den verlorenen Kilos über die verbesserten Blutwerte bis hin zur Schmerzfreiheit - so lange wie möglich anhalten.

Wenn von einer neuen oder modernen oder modifizierten Schrothkur gesprochen wird, bei der es Salate, Rohkost oder standardmäßig Eiweiß gibt, dann handelt es sich hierbei um keine Schrothkur sondern um eine von vielen FDH- oder Brigitte-Diäten, die langfristig angewandt werden sollen und können. Die Schrothkur dagegen ist eine temporär durchgeführte Therapie zur Behandlung und Vorbeugung von bestimmten Krankheitsbildern.

1 Kommentar

tourbier am 22.3.2010 ♥ Gefällt 1 Person
Schön, dass es die Kur letztlich ins Allgäu geschafft hat!

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