Schrothkur im Diät-Test?
Immer wieder fällt die Schrothkur bei Diät-Tests wie kürzlich in der BILD am Sonntag durch. Warum ist das so? Ganz einfach: Die Schrothkur ist keine Diät!
Kur bedeutet langweilig und muffig...
Eine Kur ist langweilig? Zur Kur fahren nur alte, kranke Menschen? Mit Hilfe der neuen App "Kurschatten - mein persönlicher Kurdirektor" hat dieses verstaubte Image der Kur endlich ein Ende.
Trockentage sind gesundheitsschädlich
"Die geringe Flüssigkeitszufuhr bei der Schrothkur widerspricht den heutigen Kenntnissen der Ernährungswissenschaften und ist nicht zu verantworten", hört oder liest man immer wieder. Höchste Zeit dieses Thema einmal speziell aufzugreifen.
Jojo-Effekt nach der Schrothkur
Durch eine 3-wöchige Schrothkur kann man 10% seines Körpergewichts abnehmen. Ideal um fit und schlank in den Frühling zu starten oder ist der berühmte Jojo-Effekt nach einer solchen Crash-Diät vorprogrammiert?
Ohne Packung wirkt die Schrothkur genauso gut
"Ich möchte ausschlafen", "Anstatt in der Packung schwitze ich lieber in der Sauna"; diese und andere Ausreden verwenden Schrothkurgäste gerne, weil sie nur die Schrothkur-Diät machen und auf die Packung verzichten wollen. Ein schwerer Fehler...
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Schrothkur › Irrtümer-Blog
Die Säufer-Kur
Die Tatsache, dass der Kurarzt im Rahmen der Schroth'schen Trinkverordnung allen Kurgästen, bei denen keine Indikation dagegen spricht, eine bestimmte Menge Wein pro Tag verordnet, hat schon öfter den Ruf einer "Säuferkur" gebracht.
Geschadet hat der Ruf aber nicht. Zumal der Kur-Wein nicht zwingend ist und auf einen halben Liter pro Trinktag bei Männern und auf "ein Viertele" bei Frauen begrenzt bleibt.
Entscheidend ist der rhythmische Wechsel zwischen Tagen mit viel und solchen mit wenig Flüssigkeitsaufnahme. Während der Trockentage werden Schlacken aus dem Zwischengewebe ins Blut gezogen, an den Trinktagen werden sie ausgeschwemmt. Diese "Gewebsdrainage" unterstützt das Abnehmen. Das macht Laune und der Kurwein auch.
Wissenschaftlich nachgewiesen wirkt Wein - in moderaten Mengen - gesundheitsfördernd. Herzinfarkte und Schlaganfälle soll er vorbeugen. Der Alkohol in der Kur hat tatsächlich seine Berechtigung, nicht nur weil er die Gefäße öffnet und die Durchblutung sowie den Stoffwechsel anregt! Durch das Heilfasten und die dadurch reduzierte Nahrungsaufnahme können schon kleine Mengen beglückend wirken und die stark disziplinierte Kur ein wenig erleichtern.





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