Schrothkur im Diät-Test?
Immer wieder fällt die Schrothkur bei Diät-Tests wie kürzlich in der BILD am Sonntag durch. Warum ist das so? Ganz einfach: Die Schrothkur ist keine Diät!
Kur bedeutet langweilig und muffig...
Eine Kur ist langweilig? Zur Kur fahren nur alte, kranke Menschen? Mit Hilfe der neuen App "Kurschatten - mein persönlicher Kurdirektor" hat dieses verstaubte Image der Kur endlich ein Ende.
Trockentage sind gesundheitsschädlich
"Die geringe Flüssigkeitszufuhr bei der Schrothkur widerspricht den heutigen Kenntnissen der Ernährungswissenschaften und ist nicht zu verantworten", hört oder liest man immer wieder. Höchste Zeit dieses Thema einmal speziell aufzugreifen.
Jojo-Effekt nach der Schrothkur
Durch eine 3-wöchige Schrothkur kann man 10% seines Körpergewichts abnehmen. Ideal um fit und schlank in den Frühling zu starten oder ist der berühmte Jojo-Effekt nach einer solchen Crash-Diät vorprogrammiert?
Ohne Packung wirkt die Schrothkur genauso gut
"Ich möchte ausschlafen", "Anstatt in der Packung schwitze ich lieber in der Sauna"; diese und andere Ausreden verwenden Schrothkurgäste gerne, weil sie nur die Schrothkur-Diät machen und auf die Packung verzichten wollen. Ein schwerer Fehler...
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Schrothkur › Irrtümer-Blog
Nur eine Diät wie viele andere
Warum gerade eine Schrothkur machen? Wenn jede andere Diät zu Hause gemacht werden kann, ohne Arzt und für wenig Geld?
Die Schrothkur ist nicht als Schlankheitskur gedacht, wenngleich das Abspecken zu den meist willkommenen Nebenerscheinungen gehört. Auf Dauer würde die Schroth’sche Diät zur Unterversorgung führen, bei der meist zwei- bis dreiwöchigen Kur ist sie eine sinnvolle therapeutische Maßnahme. Der Körper kann so seine volle Energie zum Entschlacken und Entgiften des Körpers während einer Kur verwenden. Gerade deshalb basiert die Schrothkur auf dem Jahrtausende alten Prinzip des Heilfastens.
Die Schroth’sche Diät ist eine basische vegane Schonkost, frei von Cholesterin, tierischem Eiweiß und Fett, salzarm und reich an Kohlehydraten – und pro Tag auf etwa 500 bis 600 kcal reduziert. Rohkost ist tabu. Um den Verdauungsprozess zu erleichtern gibt es Gemüse nur gekocht, Obst nur als Kompott. Dazu Kartoffeln, Reis, Zwieback oder Knäckebrot, eingeweichte Pflaumen und Aprikosen. Geübte Schroth-Köche zaubern daraus köstliche Tellergerichte. Die ersten Tage sind dennoch hart. Die eiserne Disziplin wird aber belohnt: Das Hungergefühl verschwindet zunehmend ab dem dritten Tag.




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