Schroth'sche Kost: leicht und lecker
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Diabetes-Risiko-Test

Eine der häufigsten modernen Volkskrankheiten ist Diabetes mellitus Typ 2 und die Krankheit ist tückisch. Durchschnittlich wird die chronische Stoffwechselerkrankung erst zehn Jahre nach Ausbruch diagnostiziert, zu Beginn spürt man sie nämlich einfach nicht. Wie hoch Dein persönliches Risiko ist an Typ-2-Diabetes zu erkranken, erfährst Du in unserem Risikotest. Beantworte einfach die folgenden Fragen:

Wie alt bist Du? 

Zwar erkranken zunehmend auch junge Menschen an Typ 2 Diabetes, doch das Alter ist ein wesentlicher Risikofaktor. Das liegt daran, dass mit den Jahren – insbesondere bei Übergewichtigen – die Wirkung des Hormons Insulin nachlässt.

Wurde bei einem Mitglied Deiner Verwandtschaft Diabetes diagnostiziert? 

Wenn Du an Diabetes erkrankte Blutsverwandte hast, lässt dies Rückschlüsse auf Dein Risiko zu. Denn: Genetische Faktoren spielen auch beim Typ 2 Diabetes eine wichtige Rolle.
(Eltern, Kindern, Geschwistern)
( Großeltern, Tanten, Cousins)

Welchen Taillen-Umfang misst Du auf Höhe des Bauchnabels? 

Heute sind sich Mediziner einig, dass das Fettgewebe im Bauchraum für die Entstehung von Diabetes von großer Bedeutung ist. Es ist wesentlich stoffwechselaktiver als jenes unter der Haut und an den Hüften.

Hast Du täglich mindestens 30 Minuten körperliche Bewegung? 

Der Mangel an Bewegung im Alltag nimmt in Industrieländern erschreckende Ausmaße an. Schätzungen zufolge bewegen sich die Menschen heute nur noch halb so viel wie vor 50 Jahren. Auch wenn 30 Minuten tägliche Bewegung wenig erscheinen, lässt sich einer Studie zufolge damit die Diabetes-Gefahr deutlich senken. Mit “Bewegung” sind nicht nur sportliche Aktivitäten wie Radfahren oder Spazierengehen gemeint. Bewegung am Arbeitsplatz (z.B. Verkaufsregale auffüllen) oder im Haushalt (z.B. Fenster putzen, Gartenarbeit) zählt genauso.

Wie oft isst Du Obst, Gemüse oder dunkles Brot (Roggen- oder Vollkornbrot) ? 

Aus der Nahrung holt sich der Körper die nötige Energie. Besondere Bedeutung für den Energiehaushalt haben Fette und Kohlenhydrate. Viele der industriell verarbeiteten Lebensmittel enthalten allerdings zu viel davon. Durch den Genuss von reichlich frischem Obst und Gemüse umgehst Du die Gefahr einer zu kalorienreichen Ernährung und führst Deinem Körper zudem genug Vitamine und Mineralstoffe zu.

Wurden Dir schon einmal Medikamente gegen Bluthochdruck verordnet? 

Oft kommt Bluthochdruck im Zusammenhang mit Übergewicht vor. Nicht selten bleibt er jahrelang unerkannt, weil zunächst keine Beschwerden auftreten. Diabetiker sind bis zu dreimal häufiger betroffen als Nicht-Diabetiker.

Wurden bei Untersuchungen schon einmal zu hohe Blutzuckerwerte festgestellt? 

Bei Gesunden liegt der Nüchtern-Blutzuckerspiegel unter 90 mg/dl (Messung an Fingerkuppe oder Ohrläppchen). Menschen mit Vorstadien einer Zuckerkrankheit weisen bisweilen höhere Werte auf. Ein einmalig leicht erhöhtes Testergebnis ist kein Grund zur Beunruhigung, verharmlosen solltest Du es aber auch nicht. Lasse Deine Werte kontrollieren.

Wie ist Dein Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht (Body-Mass-Index) ? 

Den BMI errechnest Du folgendermaßen: Körpergewicht in kg dividiert durch die Körpergröße in m im Quadrat.