Anstoßen mit Kurwein
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Die Säufer-Kur

Dr. med. Cornelia Muhr-Brand von Dr. Cornelia Muhr-Brand am 19.11.2009
1 Kommentar

Die Tatsache, dass der Kurarzt im Rahmen der Schroth'schen Trinkverordnung allen Kurgästen, bei denen keine Indikation dagegen spricht, eine bestimmte Menge Wein pro Tag verordnet, hat schon öfter den Ruf einer "Säuferkur" gebracht.

Geschadet hat der Ruf aber nicht. Zumal der Kur-Wein nicht zwingend ist und auf einen halben Liter pro Trinktag bei Männern und auf "ein Viertele" bei Frauen begrenzt bleibt.

Entscheidend ist der rhythmische Wechsel zwischen Tagen mit viel und solchen mit wenig Flüssigkeitsaufnahme. Während der Trockentage werden Schlacken aus dem Zwischengewebe ins Blut gezogen, an den Trinktagen werden sie ausgeschwemmt. Diese "Gewebsdrainage" unterstützt das Abnehmen. Das macht Laune und der Kurwein auch.

Wissenschaftlich nachgewiesen wirkt Wein - in moderaten Mengen - gesundheitsfördernd. Herzinfarkte und Schlaganfälle soll er vorbeugen. Der Alkohol in der Kur hat tatsächlich seine Berechtigung, nicht nur weil er die Gefäße öffnet und die Durchblutung sowie den Stoffwechsel anregt! Durch das Heilfasten und die dadurch reduzierte Nahrungsaufnahme können schon kleine Mengen beglückend wirken und die stark disziplinierte Kur ein wenig erleichtern.

→ Mehr Informationen zur Schroth'schen Trinkverordnung

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